Congenitaler Megaösophagus (CIM) beim Weißen Schweizer Schäferhund

 
Congenitaler Megaösophagus (CIM) oder auch Speiseröhrenerweiterung (SE) ist unter den Züchtern eine gefürchtete Erbkrankheit bei ihren Zuchttieren. Diese Erkrankung führt zu einer Lähmung und Erschlaffung der Speiseröhre und somit zu einem verzögerten oder ausbleibenden Weitertransport der Nahrung in den Magen.
 
Laut LABOKLIN haben Deutsche Schäferhunde ein hohes Risiko daran zu erkranken. Für diese Rasse gibt es aber einen Gentest, der das Vorliegen einer bestimmten genetischen Variante aufzeigt und beim Vorliegen in homozygoter Form eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit angibt.
Da bei LABOKLIN immer wieder Anfragen eingehen, ob der Test auch bei anderen Rassen angewendet werden könnte, baten sie u.a. unseren Verein um Mithilfe bei einer kleinen internen Studie.
 
Hierfür werden Proben (Backenabstriche) von Hunden, die an Megaösophagus leiden benötigt. Ebenso aber auch Abstriche von gesunden Tieren.
 
Da uns als Zuchtverein jegliche Aufklärung und Verbesserung der Zucht wichtig ist, werden wir uns sehr gerne an dieser kleinen Studie beteiligen. Hierzu haben wir unsere Züchter bereits gesondert angeschrieben und informieren.
 
Wenn Sie sich ebenfalls an der Studie beteiligen wollen, dann können Sie sich direkt an LABOKLIN wenden oder gerne stellen wir den Kontakt mit dem Labor für Sie her. 
 
 
Nachtrag vom 07.05.2023:
Im niederländischen Vetscience Magazin wurde ein Artikel zum Thema Speiseröhrenerweiterung beim Weißen Schweizer Schäferhund veröffentlicht. Diesen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten und ist in englischer oder niederländischer Sprache online abrufbar:

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